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PETRA-AI

Super tolles Projekt

Projektleitung
Dr. Theresa Ahrens
Laufzeit
2024–2027
Kontakt
test@web.de

Projektbeschreibung

Mittlerweile ist “Menopause” den Meisten ein Begriff - aber was ist eigentlich die Perimenopause? 🤔 Die Perimenopause bezeichnet die Übergangsphase vor der letzten Menstruation (Menopause) bis 1 Jahr danach. Sie beginnt oft schon mehrere Jahre vorher und dauert bis etwa ein Jahr nach der letzten Menstruation an (Ambikairajah et al., 2022). In dieser hormonellen Umbruchphase erleben viele Frauen eine Vielzahl von Beschwerden – darunter Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Konzentrationsprobleme. Die medizinische Versorgung? Unzureichend.

📉Das führt dazu, dass bis zu 24% der Betroffenen ihre Arbeitszeit reduzieren und weitere 10% früher in Rente gehen oder dies in Betracht ziehen (Rumler & Memmert, 2024). Aktuelle Versorgungsstudien schätzen den wirtschaftlichen Schaden, der durch die mangelnde Behandlung entsteht, auf rund 9,4 Milliarden Euro (Monitor Versorgungsforschung, 2024).

💡 Das Projekt PETRA-AI entwickelt eine KI-gestützte App, die die Versorgung von Frauen in der Perimenopause gezielt verbessern soll. Sie integriert unter anderem Funktionen zum Tracking von Symptomen und Stimmung sowie personalisierte Inhalte zur Wissensvermittlung rund um die Perimenopause und ihre Beschwerden. Ziel ist es, insbesondere Frauen zu unterstützen, die bisher über geringe medizinische Kenntnisse verfügen und/oder in einem sozialen Umfeld leben, in dem das Thema wenig Beachtung findet.

👉Mehr Infos zu dem Projekt PETRA-AI findet ihr auf der Website des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt: https://www.interaktive-technologien.de/projekte/petra-ai

MOTIVATION

Die Perimenopause, also die Jahre vor dem vollständigen Ausbleiben der Regelblutung, ist für Frauen körperlich und emotional herausfordernd. Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen beeinträchtigen Wohlbefinden und berufliche Leistungsfähigkeit erheblich. Interaktive Technologien können Frauen in dieser Phase unterstützen.

ZIELE UND VORGEHEN

Die Forschenden entwickeln eine App, die Symptome und Verhaltensweisen der Nutzerinnen erfasst und mithilfe von Künstlicher Intelligenz analysiert. Auf dieser Basis gibt ein integrierter Chatbot personalisierte Empfehlungen zum Umgang mit Symptomen beispielsweise in Form von edukativen Inhalten und Strategien zur Symptomlinderung. Durch die Reduktion von Beschwerden verbessert sich nicht nur die Lebensqualität der Nutzerinnen, auch die Risiken eines beruflichen Ausfalls verringern sich. Das Forschungsteam evaluiert die Akzeptanz und Nutzungsfreundlichkeit der App und lässt das Feedback der Nutzerinnen kontinuierlich in die Weiterentwicklung einfließen. So stellen die Forschenden sicher, dass die Inhalte nicht nur verständlich und umsetzbar sind, sondern auch die Gesundheitskompetenz der Frauen stärken.

INNOVATIONEN UND PERSPEKTIVEN

Die Forschenden veröffentlichen ihre Ergebnisse und stellen der Forschung ihre Daten anonymisiert zur Verfügung. Zudem integrieren sie die Inhalte in eine bestehende App und planen die kostenlose Bereitstellung durch Krankenkassen. Ziel ist die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten und die Zertifizierung als DiGA.

<br> PROJEKTINFORMATION

Verbundkoordinator

Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE), Kaiserslautern Partner

Charité - Universitätsmedizin Berlin - Berliner Institut für Gesundheitsforschung in der Charité - AG Thun Femna Health M.E. GmbH, Berlin Ruhr-Universität Bochum - Fakultät für Sozialwissenschaft - Juniorprofessur für Gesundheit und E-Health Technische Universität Dortmund - Fakultät Sozialwissenschaften - Sozialforschungsstelle Volumen

2,38 Mio. € (davon 90% Förderanteil durch BMFTR) Laufzeit

11/2025 - 10/2028 Bekanntmachung

Interaktive Technologien für eine geschlechtsspezifische Gesundheit (GeGe) ANSPRECHPERSON Dr. Theresa Ahrens Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) +49 (0) 631 6800-2138 theresa.ahrens@iese.fraunhofer.de

Das Team